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Ranking der meistverkauften Autos in Deutschland im 1. Quartal 2021

Januar bis März 2021: Zum 45. Mal in Folge führt der Volkswagen Golf im ersten Quartal 2021 trotz schwächerer Verkäufe die Rangliste der meistverkauften Autos in Deutschland an. Der Volkswagen Up! steigt um 27 Plätze auf, während der Audi A4 auf Platz 17 zurückfällt.

Der VW Golf, der größte europäische Automarktdominator, führt mit seiner achten Generation weiterhin die Rangliste an. Das Wachstum des SUV-Segments hat jedoch den Platz für Schrägheckversionen eingeengt, und der Marktanteil des Golf ist mit 33.796 verkauften Einheiten auf 4,1% gesunken.

Mit einem Marktanteil von 3,1% verkaufte der Volkswagen Tiguan 24.966 Einheiten, gefolgt vom Volkswagen Passat, der mit einem Anteil von 2,4% um einen Platz nach oben sprang und 19.746 Einheiten verkaufte.

Der Volkswagen T-Roc verbesserte sich um 5 Plätze und landete mit einem Marktanteil von 2,2% und 18.231 verkauften Einheiten auf Platz 4. Es folgt der Opel Corsa, der mit einem Anteil von 2,1% ebenfalls fünf Plätze nach oben kletterte und 17.366 Einheiten verkaufte. Es folgt der Skoda Octavia mit einem Marktanteil von 2% und 16.453 Verkäufen.

Auf dem siebten Platz rangiert der BMW 3er, der mit 1,9% Marktanteil und 5.390 Verkäufen um zwei Plätze zurückfiel, während der Mini mit 1,8% Marktanteil und 15.029 verkauften Einheiten um drei Plätze nach oben kletterte. Am Ende der Rangliste findet sich der Volkswagen Up!,  der mit 1,8% und 14.533 Einheiten um 27 Plätze nach oben klettert, gefolgt vom Audi A6, der mit einem Marktanteil von 1,5% und 12.373  verkauften Einheiten um neun Plätze nach oben klettert.

Während die Autoverkäufe in Deutschland im Jahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr generell höher waren, ist der Markt weiterhin schwach, mit geringeren monatlichen Verkäufen als im Vergleichsmonat 2019, vor der Coronavirus-Krise. Die deutsche Wirtschaft hat im zweiten Quartal 2021 begonnen, sich zu öffnen, aber es gibt immer noch einige Einschränkungen, die den Enthusiasmus für große Anschaffungen, wie z. B. Autos, dämpfen.

Die schwächeren Autoverkäufe werden auch auf Probleme in der Lieferkette zurückgeführt. Die deutschen Autohersteller haben mit einem Mangel an elektronischen Bauteilen zu kämpfen. Gleichzeitig sind die Hersteller von der steigenden Nachfrage nach Elektrofahrzeugen betroffen, die deutsche Autokäufer unbedingt kaufen wollten, um von attraktiven staatlichen Anreizen zu profitieren.